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WIE HOLOCAUST INS FERNSEHEN KAM ein Film von Alice Agneskirchner erstmals am 14. Januar im WDR
Vor dem Hintergrund der Neu-Ausstrahlung der 4-teiligen US-Serie HOLOCAUST de.wikipedia.org/wiki/Holocaust_%E2%80%93_Die_Geschichte_der_Familie_Weiss im WDR, NDR und SWR ab dem 7. Januar - nach genau vierzig Jahren - erzählt Regisseurin Alice Agneskirchner die Geschichte dieses emotionalen Fernsehereignisses in einem Dokumentarfilm. Von der Entstehung und den Dreharbeiten, über die Ausstrahlung, bis zu den gewaltigen Reaktionen. Ein eindringliches „Making of“, bei dem unter anderem der frühere WDR Fernsehspielchef Günter Rohrbach, der Regisseur Marvin J. Chomsky, der Produzent Robert Berger, die Produktionsleiterin Pia Arnold, zahlreiche Schauspieler, sowie damalige Zuschauer zu Wort kommen.

HOLOCAUST war ein Paradigmenwechsel in der Wahrnehmung der Naziverbrechen, weil mit der Geschichte zweier Familien - einer jüdischen und einer deutschen, diese Zeit erstmals fiktionalisiert wurde. Während die Telefone bei den Sendern heißliefen, sprengten Neonazis in Deutschland mehrere Sendemasten um die Ausstrahlung zu verhindern. Mit über 700 Millionen Zuschauer weltweit und Einschaltquoten bis zu 39% in Deutschland ist die die vierteilige Serie ein Stück deutscher Fernsehgeschichte. Sie erzählt die Geschichte der fiktiven jüdischen Arztfamilie Weiss und des fiktiven SS-Angehörigen Erik Dorf in Berlin zur Zeit des Nationalsozialismus - aber war viel mehr: Sie löste eine intensive gesellschaftliche Diskussion über die NS-Vergangenheit aus und gilt bis heute als Wegbereiter einer umfassenden Aufarbeitung dieser Zeit.

Buch & Regie: Alice Agneskirchner; Kamera: Ralf Ilgenfritz; Ton: Ulla Kösterke; Regieassistenz: Corinna Volkmann; Montage: Viola Rusche; Mischung: Raimund von Scheibner; Postproduktion: Werner Bednarz; Redaktion: Beate Schlanstein (WDR), Christoph Mestmacher (NDR), Gabriele Trost (SWR); Produzent: Gunter Hanfgarn. Eine Koproduktion mit dem WDR, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW

SENDETERMINE:
WDR Fernsehen:
7.1.2019, 22.00 Uhr, „Holocaust“ – Teil 1
8.1.2019, 22.10 Uhr, „Holocaust“ – Teil 2
14.1.2019, 22.10 Uhr, Dokumentation „Wie ‚Holocaust‘ ins Fernsehen kam“, 22.55 Uhr, „Holocaust“ – Teil 3
15.1.2019, 22.10 Uhr, „Holocaust“ – Teil 4

NDR Fernsehen:
7.1.2019, 22.00 Uhr, „Holocaust“ – Teil 1
14.1.2019, 23.15 Uhr, „Holocaust“ – Teil 2
16.1.2019, 23.45 Uhr, „Wie ‚Holocaust‘ ins Fernsehen kam“
21.1.2019, 23.15 Uhr, „Holocaust“ – Teil 3
28.1.2019, 23.15 Uhr, „Holocaust“ – Teil 4

SWR Fernsehen:
9.1.2019, 22.00 Uhr, „Holocaust“ – Teil 1
16.1.2019, 22.00 Uhr, „Holocaust“ – Teil 2, 23.35 Uhr, Dokumentation „Wie ‚Holocaust‘ ins Fernsehen kam“
23.1.2019, 22.00 Uhr, „Holocaust“ – Teil 3
30.1.2019, 22.00 Uhr, „Holocaust“ – Teil 4

 
 
 
Interviewpartner für Dokumentarfilm über "HOLOCAUST - Die Geschichte der Familie Weiss" gesucht
Für den Dokumentarfilm: „Wie HOLOCAUST nach Deutschland kam ...“  suchen wir Zeitzeugen, die im Januar 1979 die 4-teilige, amerikanische TV-Serie „Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiß“ gesehen haben. Die Serie wurde in allen Dritten Programmen gleichzeitig gesendet. Im Anschluss an jede Folge gab es im WDR die Live-Talkshow: „Anruf genügt - Holocaust“. 

Erstmals in der bundesdeutschen Mediengeschichte gab es ein derartiges TV-Event, und auch der Begriff "Holocaust" wurde mit dieser Serie in den deutschen Sprachgebrauch eingeführt. Unser Dokumentarfilm erzählt die Entstehungsgeschichte der Serie, die von einer amerikanischen Firma produziert und in Deutschland und Österreich gedreht wurde. Aber auch die Diskussionen um die Entscheidung, „Holocaust“ in überhaupt in Deutschland im Fernsehen zu zeigen, und die Folgen, die die Serie hier hatte. Erstmals kam eine generationsübergreifenden Diskussion über den Nationalsozialismus in Gang. Kinder und Enkel begannen Eltern oder Großeltern über die Nazi-Zeit zu befragen – über das, was sie wussten, auf welcher Seite sie gestanden haben und auch, warum viele bislang nichts darüber erzählt hatten. Der Dokumentarfilm wird von uns mit der Berliner Regisseurin Alice Agneskirchner zusammen mit dem WDR realisiert und soll im Januar 2019 ausgestrahlt werden. Auch die Serie,  die von ihrer Brisanz und ihrer Wirkung nichts eingebüßt hat, soll im kommenden Januar in einigen Dritten Programmen wiederholt werden. „Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiß“ wurde 1977 fast ausschließlich an Originalschauplätzen wie dem KZ Mauthausen oder der GESTAPO-Kommandantur in Wien und an verschiedenen Orten in Berlin gedreht. Unser Dokumentarfilm kehrt mit einigen der Schauspieler, wie Michael Moriarty, Blanche Baker, Rosemary Harris und Erwin Steinhauer an diese Drehorte zurück. Außerdem berichten die damals verantwortlichen Redakteure von den kontroversen Diskussionen über den Ankauf der Serie und die schwierigen Begleitumstände der Ausstrahlung. Der Regisseur der Serie, Marvin J. Chomsky und der Produzent Robert Buzz Berger wurden in USA bereits für den Film interviewt. 

Wir möchten sehr gern die Erinnerungen damaliger Zuschauer mit in unseren Film nehmen. Wer sich an die Ausstrahlung und die damit verbundenen Diskussionen, Gespräche und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen erinnert: Bitte melden Sie sich bis spätestens 30. September 2018 per Mail oder Telefon bei uns. Wir freuen uns über alle Informationen.

Kontakt:
HANFGARN & UFER Filmproduktion GbR
Apostel-Paulus-Str 6    10823 Berlin
T +49-30-8485 5000         
info@hu-film.de

 

Kinostart CAMINO A LA PAZ


CAMINO A LA PAZ gewinnt den Preis des Kirchlichen Filmfestivals 2018


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*** NO LAND´S SONG für den Deutschen Filmpreis nominiert ***


DER JUNGFRAUENWAHN von Güner Balci für den Europäischen CIVIS-Preis nominiert


DER JUNGFRAUENWAHN von Güner Balci gewinnt den Bayerischen Fernsehpreis


AUF DÜNNEM EIS - DIE ASYLENTSCHEIDER am 20. Sept. im ORF


Erstausstrahlung *** IONA - ein Spielfilm von Scott Graham ***


Am 23. Nov. um 21.45 bei ARTE *** DIE HEIMLICHE REVOLUTION - Frauen in Saudi-Arabien *** ein Film von Carmen Butta und Gabriele Riedle


**** DER JUNGFRAUENWAHN von Güner Balci gewinnt den Juliane-Bartel-Preis ****


DER JUNGFRAUENWAHN von Güner Balci für den PRIX EUROPA nominiert


Am 9. Oktober um 16.15 h im KiKa: HAYA - ein Mädchen in Saudi-Arabien


CAMINO A LA PAZ beim Münchener Filmfest


In zehn Episoden - VON AMSTERDAM NACH ODESSA - jetzt bei Arte


Kinostart PELO MALO von Mariana Rondon


Kinostart: NO LAND´S SONG von Ayat Najafi


*****Grimme-Preis***** für PATONG GIRL - eine Koproduktion mit ZDF / Das kleine Fernsehspiel


IONA von Scott Graham bei Achtung Berlin / New Berlin Film Award


GRIMME PREIS NOMINIERUNG - "Ein Klempner für tausend Seelen" von Anastasia Vinokurova


DIE ARIER - von Mo Asumang (92 mins / 2014)


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PHILIP UND DIE TRAUMFABRIK am 1. Juni im KiKa


Kinostart CARNE DE PERRO von Fernando Guzzoni am 3. April 2014


Grimme-Preis Nominierung für AKRAM UND DIE MAUER IM MEER


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Chronobiologie - Wie tickt der Mensch ? Am 14. Februar um 21.45 Uhr auf ARTE


MOTHER´S DAY - Festivals


BETWEEN HOME von Jack Rath in Australien


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